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Raum-zeitliche MobilitÄtsanforderungen als Hemmnis beruflicher Karrieren von Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft – Strategien zu ihrer Überwindung

Projektziele

Ziel des Projekts ist es, die Bedeutung großräumlicher Mobilitäts- und zeitlicher Flexibilitätsanforderungen aus der Erwerbsarbeit für die berufliche Entwicklung und die private Lebensführung zu untersuchen und dabei die Strategien zu ermitteln, die (insbesondere hochqualifizierte) Frauen (und Männer) zur Lösung potentieller Konflikte zwischen diesen beruflichen Anforderungen und den Anforderungen und Bedürfnissen der privaten Lebensführung entwickeln.

Soll der immer noch bestehende tendenzielle Ausschluss von Frauen aus den Spitzenpositionen von Wirtschaft und Wissenschaft abgebaut werden, dann sind Erkenntnisse über die raum-zeitlichen Konflikte einschließlich der möglichen Lösungsstrategien notwendig, um daraus Handlungsmöglichkeiten für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik abzuleiten. Ein Fokus des Projekts liegt deshalb auf der Frage nach den raum-zeitlichen Strategien von Frauen (und im Vergleich dazu von Männern) in verschiedenen Lebenssituationen zur Lösung des tendenziellen Konflikts zwischen beruflichen und privaten raum-zeitlichen Erfordernissen, wobei hier nicht nur die sich aus Partnerschaft und Kindererziehung ergebenden Einschränkungen, sondern der gesamte Komplex des raum-zeitlichen Bezugssystems einbezogen wird. Zum anderen sollen die aktuellen Entwicklungen der Mobilitäts- und Flexibilitätsanforderungen in Wirtschaft und Wissenschaft erfasst und dabei solche Strategien und Maßnahmen herausgearbeitet werden, die die potentiellen Konflikte zwischen den beruflichen Anforderungen und den Bedingungen der privaten Lebensführung entschärfen und es insbesondere (hochqualifizierten) Frauen ermöglichen, ihre erworbenen Qualifikationen erfolgreich in Wirtschaft und Wissenschaft einzusetzen. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei der Vergleich der Anforderungen und Strategien in unterschiedlichen Branchen bzw. Disziplinen.