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Raum-zeitliche MobilitÄtsanforderungen als Hemmnis beruflicher Karrieren von Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft – Strategien zu ihrer Überwindung

Methodisches Vorgehen

Im Rahmen des Projekts wurden mehrere empirische Erhebungen durchgeführt, bei denen unterschiedliche Verfahren angewandt werden:

1. Eine quantitative Erhebung bei promovierten bzw. habilitierten Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen die an ausgewählten Universitäten in den letzten 10 Jahren in einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fach promoviert oder habilitiert haben.

2. Eine standardisierte schriftliche Befragung von zufällig ausgewählten Einwohnerinnen und Einwohnern in drei ausgewählten Großstadtregionen, die entweder in den letzten fünf Jahren von außerhalb der Region zugezogen (Gruppe 1) oder mindestens seit 10 Jahren in dem Ort ansässig sind (Gruppe 2).

3. Leitfadengestützte ExpertInneninterviews mit Vertreterinnen ausgewÄhlter Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftsbranchen, PersonalberaterInnen und Hochschulleitungen zur Bedeutung von räumlicher Mobilität bzw. Residenz für eine hochqualifizierte Tätigkeit.

4. Leitfadengestützte Interviews mit ausgewählten Teilnehmerinnen der Befragung von Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen.

5. Leitfadengestützte Interviews mit ausgewÄhlten Teilnehmerinnen der Bevölkerungsbefragung.

 

Zur Analyse der Erhebungen werden folgende Auswertungsmethoden angewandt:

1. Zur Auswertung der quantitativen Erhebungen werden neben deskriptiven Verfahren auch multivariate Verfahren (Varianzanalyse, multiple lineare Regressionsanalyse, logistische Regressionsanalyse und Clusteranalyse) angewandt. Die Berechnungen werden mit dem Statistikprogramm SPSS durchgeführt.

2. Die leitfadengestützten Interviews wurden vollständig transkribiert und themen- und problemzentriert computergestützt mit dem Programm MaxQDA kodiert. In Anlehnung an den Interviewleitfaden wurden Kategorien und Subkategorien gebildet, diesen wurden dann entsprechend Textpassagen zugeordnet. Des Weiteren wurden für die befragten Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen ausführliche Profile ihrer Berufsverläufe und ihrer raum-zeitlichen Strategien erstellt, um Argumentationsmuster und Mobilitätstypen zu erkennen. nach oben