Gefördert von

Befragung zugezogener versus langansÄssiger Frauen und MÄnner in ausgewÄhlten Regionen zu MobilitÄt, Karriere und Lebensform

Stichprobe BevÖlkerungsbefragung

Als Untersuchungsgebiete sind die Stadtregionen Hamburg, Frankfurt am Main und Dresden ausgewählt worden. Innerhalb dieser Regionen wurden jeweils ausgewählte Stadtteile der Kernstädte und ausgewählte Umlandgemeinden einbezogen, die sowohl ein gehobenes Wohnungsangebot als auch eine hohe Beschäftigtenquote der Wohnbevölkerung aufweisen (siehe Karte). Die Untersuchungsgebiete wurden mittels eines statistisch-basierten Auswahlverfahrens so ausgewählt, dass Räume unterschiedlicher Lebensstile mit einem überdurchschnittlichen Anteil erwerbstätiger (hochqualifizierter) Frauen und Männer erfasst.
Übersichtsplan

Die Gesamtstichprobe umfasst 16.430 Personen, von denen je die Hälfte zur Gruppe der Zugezogenen bzw. der Langansässigen gehören. Bei der Aufteilung der Stichprobe auf die drei Großstadtregionen wurde die unterschiedliche Bevölkerungszahl der Regionen berücksichtigt, weshalb die Zahl der Befragten in Dresden deutlich unter der von Frankfurt und Hamburg liegt. In einigen Umlandgemeinden konnte der geplante Anteil von 50% überregional Zugezogener nicht realisiert werden, da es zu wenig überregionale Zuzüge der relevanten Altersgruppe im Untersuchungszeitraum gab. Dies wurde durch eine Erhöhung der Stichprobe in anderen Gemeinden ausgeglichen. Das führte im Endeffekt zu einem etwas höheren Stichprobenanteil der Region Frankfurt.

Von den 16.430 versandten Fragebogen waren 939 (5,7%) nicht zustellbar, ein Wert, der eher unter als über dem üblichen Anteil falscher/veralteter Adressen bei Meldebehörden liegt. Bezogen auf die um die nicht zustellbaren Fragebogen bereinigte Bruttostichprobe lag die Rücklaufquote bei 19,5%, das sind 3.017 Fragebogen, von denen letztlich 3.012 auswertbar waren.


Hinweis: Die Daten zur Stichprobenziehung sind dem projektinternen Abschlussbericht von Dr. Daria Reuschke entnommen. nach oben