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Qualitative Befragungen zu den MobilitÄtsanforderungen von Wirtschaft und Wissenschaft und zum MobilitÄtsverhalten unterschiedlicher Gruppen von ErwerbstÄtigen

Interviewpartnerinnen

1. Interviews mit Expertinnen aus Wirtschaft und Wissenschaft

Befragt wurden Unternehmen aus den Branchen Energie, Stahl, Metallverarbeitung, Automobilproduktion, Luftfahrt, Chemieindustrie, Informationstechnik/Softwareentwicklung, Bio-/Medizintechnik, Textilindustrie, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, Werbung sowie Personal- und Unternehmensberatung. Dabei waren Großunternehmen, konzerngebundene Unternehmen und mittelständische Unternehmen in der Auswahl vertreten. Regional verteilten sich die Unternehmen auf die gesamte Bundesrepublik. Personalberatungen wurden als Vermittlungsagenturen für Fach- und Führungskräfte einbezogen, da sie über einzelne Unternehmen hinausgehende Praxen berichten können. Aus der Wissenschaft wurden drei große Forschungseinrichtungen aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen und lebenswissenschaftlichen Grundlagenforschung kontaktiert, da dies hoch innovative Forschungsfelder mit internationaler Bedeutung sind. Insgesamt wurden 25 Interviews durchgeführt. Bei den befragten Expertinnen und Experten handelt es sich überwiegend um Funktionsträger/innen aus den Bereichen Geschäftsführung, Personalmanagement, Personalentwicklung, Gleichstellungs- und Diversity-Management.

2. Vertiefende Interviews mit Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen

Bei der Auswahl der Interviewpartnerinnen für die vertiefenden Interviews wurden folgende Kriterien zu Grunde gelegt:

  • Die Promotion liegt mindestens acht Jahre zurück, d.h. die Befragten haben eine längere Berufserfahrung nach der Promotion
  • In dem Sample sind folgende Kombinationen von Mobilitäts- und Lebensformen mindestens einmal vertreten:
  • a. Partnerschaft (mit oder ohne Kinder) und eine Nebenwohnung der Befragten aus beruflichen Gründen,
  • b. Single ohne Kinder und hohe Mobilität,
  • c. Personen, die nach mindestens einer anderen Station an den Geburtsort zurückgekehrt sind,
  • d. hohe berufliche Position oder hohe berufliche Mobilität bei räumlicher Immobilität,
  • e. Partnerschaft (mit und ohne Kinder) und gemeinsame Umzüge,
  • f. Partnerschaft (mit und ohne Kinder) und Sesshaftigkeit,
  • g. Fernpendlerinnen zur Vermeidung von Umzugsmobilität,
  • h. Fernbeziehung mit einem Partner im Ausland und
  • i. Befragte mit sehr hoher Mobilität (mindestens fünf berufliche Umzügen).
  • Aus der Gruppe der Allein erziehenden (oder mit Kind vom Partner getrennt wohnend) mit hoher Mobilität konnte leider keine Interviewpartnerin gewonnen werden. Neben den unterschiedlichen Mobilitäts- und Lebensformen wurde auch auf ein breites Spektrum von Disziplinen und Tätigkeitsformen geachtet. Die Interviews wurden teilweise im persönlichen Kontakt, teilweise telefonisch durchgeführt. Bis auf eine Interviewpartnerin stimmten alle einer Aufnahme des Interviews mit anschließender Transkription zu, in einem Fall wurde ein Protokoll angefertigt und von der Befragten autorisiert.

    3. Vertiefende Interviews mit Probandinnen aus der BevÖlkerungsbefragung

    Für die vertiefenden Interviews von ProbandInnen der Bevölkerungsbefragung wurden ausschließlich AkademikerInnen ausgewählt (22 Frauen und ein Mann). Die Interviews wurden telefonisch durchgeführt, wobei allerdings nur 15 Frauen einer Aufnahme und Transkription des Interviews zustimmten, so dass nur 15 auswertbare Interviews vorliegen. Bei der Auswahl wurde auf ein breites Spektrum von Mobilitäts- und Lebensformen geachtet. nach oben