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Maßnahmen zur ErhÖhung der Planungssicherheit fÜr den akademischen Nachwuchs – Handlungsempfehlungen fÜr Wissenschaft und Politik

Schaffung von Planungssicherheit

Mehr Planungssicherheit für akademische Karrieren ist erforderlich. Die Zunahme von befristeter und Teilzeitbeschäftigung im akademischen Mittelbau, verbunden mit hohen Mobilitätsanforderungen während der akademischen Qualifizierungsphasen, birgt hohe Scheiternsrisiken für karriereorientierte Frauen, sowohl in Bezug auf die berufliche Entwicklung als auch für die private Lebensplanung. Es gibt zwar zunehmend mehr Mütter in der Wissenschaft, weil insgesamt mehr Frauen in der Wissenschaft arbeiten, zugleich nimmt aber auch die Kinderlosigkeit des akademischen Mittelbaus zu.

Der Wissenschaftsrat hat schon vor Jahren dafür plädiert, an den Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen einen höheren Anteil an qualifizierten Stellen im Mittelbau zu entfristen, um die Forschung auf hohem Niveau zu stabilisieren. Dies würde Frauen und Männern, die Forschung als Beruf betreiben, den Verbleib in der Wissenschaft auch mit Kindern ermöglichen, auch wenn sie keine Professur erlangen oder anstreben.